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Was Systeme ausmacht

Systeme sind überall, und sie wirken im Grossen wie im Kleinen. So ist die Erde Teil unseres Sonnensystems. In diesem System wird sie von unsichtbar wirkenden Kräften auf ihrer Bahn um die Sonne und in einer konstanten Umdrehung gehalten.

Gleichzeitig ist auch die Erde selbst ein eigenes Ökosystem. Welche Kräfte hier wirken und wie sensibel ihr Zusammenspiel ist, fällt uns erst auf, wenn das Gleichgewicht nicht mehr stimmt, z. B. wenn die Erderwärmung der Atmosphäre zum Abschmelzen polarer Eismassen oder die Zunahme von Schadstoffen in der Luft zum Waldsterben führen.

Dies gilt auch für das System Mensch: In unserem Körper spielen sich, von uns völlig unbemerkt, ununterbrochen komplexe Vorgänge ab, die uns gesund und am Leben erhalten. Auch sie werden uns meist erst bewusst, wenn der Ablauf nachhaltig gestört ist (z.B. Bluthochdruck…). Systeme regulieren sich selbst, um sich als System funktionsfähig zu erhalten.

Ebenso funktionieren Systeme von Familien, Unternehmen und anderen Organisationen. Als Mitglied sind wir mit den anderen Mitgliedern in einer ununterbrochenen, wechselseitigen Beziehung verbunden.

Auf Aktionen des einen antworten wir mit Re-Aktionen, die wieder an den Ausgangsort der Aktion zurückwirken. Wir halten das System in Bewegung und in grösstmöglicher Stabilität. Als Mitglieder des Systems bemerken wir, wenn das System nicht „in der Ordnung“ ist, wenn es unharmonisch oder gar aggressiv  ist, und im Interesse des Systems leiten wir dann eine Ausgleichsbewegung ein, die diese Störung so weit wie möglich aufhebt. Man könnte also sagen, dass wir als Teil einer Familie dem lebendigen Organismus des Systems „dienen“. Das tun wir völlig unbewusst. Überall da, wo Menschen mit Menschen in Beziehung treten, wird ihr Zusammenleben durch übergeordnete allgemeingültige Prinzipien geregelt.

Familien, Unternehmen, Freundeskreise oder Vereine funktionieren, so unterschiedlich sie in gewisser Weise auch sind, in sehr ähnlichen Strukturen. Es sind die Regeln der Zugehörigkeit,  der Ordnung und des Ausgleichs von Geben und Nehmen. Diese drei Grundsätze stellen eine Art innere Gesetzgebung für soziale Systeme dar und entscheiden über deren Harmonie oder Unstimmigkeit.

Ein System funktioniert harmonisch, wenn jedes Mitglied des Systems an seinem Platz ist und die mit diesem Platz verbundene Verantwortung übernimmt. In Unternehmen richtet sich der eigene Platz nach der Zugehörigkeit zu einer Hierarchieebene. Innerhalb einer Hierarchieebene nach den Faktoren Dienstalter, Tüchtigkeit bzw. Leistung und Lebensalter. Diese Faktoren legen eine Rangfolge fest, die die Stellung des Einzelnen und seine Verantwortungsbereiche bestimmt. Diese Rangfolge kann nicht willkürlich verändert werden.

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Systeme sind überall, und sie wirken im Grossen wie im Kleinen. So ist die Erde Teil unseres Sonnensystems. In diesem System wird sie von unsichtbar wirkenden Kräften auf ihrer Bahn um die Sonne und in einer konstanten Umdrehung gehalten.

 

Gleichzeitig ist auch die Erde selbst ein eigenes Ökosystem. Welche Kräfte hier wirken und wie sensibel ihr Zusammenspiel ist, fällt uns erst auf, wenn das Gleichgewicht nicht mehr stimmt, z. B. wenn die Erderwärmung der Atmosphäre zum Abschmelzen polarer Eismassen oder die Zunahme von Schadstoffen in der Luft zum Waldsterben führen.

 

Dies gilt auch für das System Mensch: In unserem Körper spielen sich, von uns völlig unbemerkt, ununterbrochen komplexe Vorgänge ab, die uns gesund und am Leben erhalten. Auch sie werden uns meist erst bewusst, wenn der Ablauf nachhaltig gestört ist (z.B. Bluthochdruck…). Systeme regulieren sich selbst, um sich als System funktionsfähig zu erhalten.

 

Ebenso funktionieren Familiensysteme. Als Mitglieder der Familie sind wir mit den anderen Mitgliedern in einer ununterbrochenen, wechselseitigen Beziehung verbunden. Auf Aktionen des einen antworten wir mit Re-Aktionen, die wieder an den Ausgangsort der Aktion zurückwirken. Wir halten das System in Bewegung und in grösstmöglicher Stabilität. Als Mitglieder des Systems bemerken wir, wenn das System nicht „in der Ordnung“ ist, wenn es unharmonisch oder gar aggressivist, und im Interesse des Systems leiten wir dann eine Ausgleichsbewegung ein, die diese Störung so weit wie möglich aufhebt. Man könnte also sagen, dass wir als Teil einer Familie dem lebendigen Organismus des Systems „dienen“. Das tun wir völlig unbewusst. Überall da, wo Menschen mit Menschen in Beziehung treten, wird ihr Zusammenleben durch übergeordnete allgemeingültige Prinzipien geregelt.

 

Familien, Unternehmen, Freundeskreise oder Vereine funktionieren, so unterschiedlich sie in gewisser Weise auch sind, in sehr ähnlichen Strukturen. Es sind die Regeln der Zugehörigkeit, der Ordnung und des Ausgleichs von Geben und Nehmen. Diese drei Grundsätze stellen eine Art innere Gesetzgebung für soziale Systeme dar und entscheiden über deren Harmonie oder Unstimmigkeit.

 

Ein System funktioniert harmonisch, wenn jedes Mitglied des Systems an seinem Platz ist und die mit diesem Platz verbundene Verantwortung übernimmt. In Unternehmen richtet sich der eigene Platz nach der Zugehörigkeit zu einer Hierarchieebene. Innerhalb einer Hierarchieebene nach den Faktoren Dienstalter, Tüchtigkeit bzw. Leistung und Lebensalter. Diese Faktoren legen eine Rangfolge fest, die die Stellung des Einzelnen und seine Verantwortungsbereiche bestimmt. Diese Rangfolge kann nicht willkürlich verändert werden.







Ursula Aeschbach-Birrer

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